Blogstudie.com

Studie über Corporate Blogs

Interview mit Bernhard Lehner von i5invest

keine Kommentare

Bernhard Lehner ist bei der „Start-Up-Factory“ i5invest mit Sitz in New York, Wien und Salzburg für die Bereiche „Marketing & PR Europe“ verantwortlich. Zuvor beratete der Kommunikationsprofi Unternehmen wie Apple, Samsung, Motorola, Ikea oder Cisco. Im Interview erzählt Bernhard Lehner, warum es sich für die Startups 123people, Tupalo, Dealhamster, tripwolf & Co. lohnt, Corporate Blogs zu führen.

i5invest

Was war Ihre Motivation mit dem Bloggen im Unternehmen zu beginnen?
Die normative Kraft des Faktischen, könnte man sagen. Ein Startup-Unternehmen ohne Corporate Blog wäre per se etwas Eigenartiges.

Aber natürlich gibt es auch objektive Argumente für unsere Corporate Blogs:

  • Schneller und einfach zu bedienender Kommunikationskanal nach draussen.
  • Perfektes Dialog-Instrument: nie war es einfacher, unmittelbar in Kontakt mit Usern, potenziellen Usern, Kritikern, Partnern etc. zu kommen und einen Dialog zu beginnen.
  • Das Blog gibt uns die Möglichkeit, Dinge zu sagen, für die wir ansonsten in dieser Form so nicht kommunizieren würden: direkter, persönlicher, relativ frei von engen Corporate Communications Beschränkungen. Das Corporate Blog ist sowas wie das „Frühstück bei mir“-Radioformat für das Unternehmen. Der Blick in die Seele oder hinter die Kulissen wird frei. Das Unternehmen öffnet sich (wenn es das will), wird transparenter, sympathischer, kommunikativer.
  • Generierung von Inlinks

Welche Chancen bietet Ihrer Meinung nach der Einsatz von Corporate Blogs für Ihr Unternehmen?
Das Blog vervollständigt die Corporate Communications Strategie.

bernhard_lehnerWas sind Erfolgsfaktoren für Corporate Blogs?

  • Blogger-Persönlichkeiten

Auch bei Multiautoren Blogs gilt: je besser der individuelle Blogger (Stil, Persönlichkeit, Polarisierungs-Wille), desto interessanter wird das Blog.

  • Regelmäßigkeit & Aktivität

Jedes Blog stirbt, wenn sich nicht jemand dafür verantwortlich fühlt. Also nicht nur Postings schreibt, sondern in der Blogosphere mitliest, Kommentare hinterlässt, Blog-Marketing macht – schlicht, den Laden am Laufen hält.

  • Keine Angst vor User-Feedback!

Wer Angst vor den Kommentaren der Leser hat, sollte es bleiben lassen. Bloggen ist Dialog, nicht Monolot. Kommentar, vor allem oder gerade die kritischen, sind wertvolles User-Feedback. Es sollte nicht nur akzeptiert, sondern eingefordert werden.

Nennen Sie bitte drei österreichische Corporate Blogs, die Sie persönlich gerne besuchen?
Offen gestanden lese ich keine österreichischen Corporate Blogs – entweder sind sie schlecht, oder einfach gar nicht in meinem Interessensbereich.

Geschrieben von Zacasa

12. Januar 2010 um 13:58

Hinterlasse doch ein Kommentar